Abenteuer Geocaching – Schatzsuche in der Natur

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Abenteuer Geocaching – Schatzsuche in der Natur

Hast Du Lust auf ein spannendes Abenteuer in der Natur? Dann ist Geocaching genau das Richtige für Dich. Hier erfährst du alles über den Freizeitspaß für Schatzsuchende und Naturfans.

Wir alle lieben Abenteuerfilme, in denen sich die Helden auf die Suche nach einem sagenumwobenen Schatz machen. Und die meisten von uns erinnern sich mit Sicherheit auch noch daran, wie stolz sie waren, als sie auf dem Kindergeburtstag am Ende der Schnitzeljagd die Truhe mit den Süßigkeiten in den Händen hielten. Es ist also kein Wunder, dass Geocaching bereits seit 20 Jahren so beliebt ist. Der Begriff Geocaching setzt sich aus dem griechischen Wort für Erde „Geo“ und dem englischen Ausdruck „Cache“ zusammen, das Versteck bedeutet. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als zwei Millionen Caches, die von großen und kleinen Schatzsuchenden aufgespürt werden können. Doch wie funktioniert das Ganze genau?

Natur pur

Beim Geocaching handelt es sich um ein Suchspiel an der frischen Luft. Wer daran teilnehmen möchte, braucht einen Stift, ein Smartphone oder ein GPS-Gerät sowie einen kleinen „Schatz“, den er anderen Geocachern hinterlassen möchte. Im Internet oder in einer Geocaching-App findet man die Koordinaten, die die Suchenden zu einem der versteckten Schätze führen. Besonders viel Freude macht Geocaching in der freien Natur. Während der Suche nach dem Cache kann man so zum Beispiel frische Waldluft atmen, den Blick ins Grüne schweifen lassen, Vögel oder andere Tiere beobachten und ein wenig Abstand vom Alltagsstress gewinnen. Häufig lassen sich die Caches abseits der üblichen Wanderwege finden, und so kann man unterwegs viele neue Entdeckungen machen und die Natur ganz besonders intensiv erleben. Dabei ist es natürlich wichtig, respektvoll und sorgsam mit der Tier- und Pflanzenwelt umzugehen. 

Wenn man den gesuchten Ort mit Hilfe der GPS-Koordinaten gefunden hat, muss man nur noch den Cache aufspüren. Zu diesem bekommt man in den Geocaching-Apps zumeist kleine Hinweise. Häufig lassen sich die Caches unter großen Wurzeln, in hohlen Baumstämmen oder in einem Erdloch finden. Als Schatztruhe werden normalerweise verschließbare Plastikboxen oder kleine Röhrchen verwendet. In diesen findet man ein Logbuch, in das man sich eintragen kann, sowie meistens einen Schatz in Form eines kleinen Gegenstandes, den man behalten darf, sofern man einen vergleichbaren für die nächsten Abenteurer hinterlässt. Besonders im Wald wird Geocaching zum puren Naturerlebnis, das nicht nur Spaß macht, sondern durch die viele Bewegung auch gut für die Gesundheit ist.

Vorsicht vor Muggels!

Leser der Harry-Potter-Romane wissen, was ein Muggel ist – nämlich ein Mensch ohne Zauberkräfte. Beim Geocaching hat das Wort eine etwas andere Bedeutung. Muggels sind hier Menschen, die nicht am Spiel teilnehmen und daher auch nicht auf die versteckten Schätze aufmerksam werden dürfen. Sollte man während der Schatzsuche auf eine Gruppe Muggels treffen, empfiehlt es sich daher, sich möglichst unauffällig zu verhalten und zu warten, bis diese außer Sichtweite ist.

In Deutschland gibt es mehr als 360.000 Caches zu entdecken. Auf der Webseite www.geocaching.com sind mittlerweile mehr als 6 Millionen Schatzsuchende registriert. Schau gleich einmal nach, ob sich ein Schatz ganz bei Dir in der Nähe finden lässt, und stürze Dich in Dein erstes Geocaching-Abenteuer. Eine Schatzsuche an der frischen Luft ist zudem eine willkommene Abwechslung in den Sommerferien für Groß und Klein. Wer Urlaub im Ausland oder in einem Ferienort macht, der sollte unbedingt bei der Touristeninformation nach einer Geocaching-Tour fragen. Diese werden dort immer häufiger angeboten und beinhalten meist mehrere Stationen sowie teilweise auch kleine Rätsel und Denksportaufgaben.

3 besondere Orte für Geocaching

„Felsenmeer“ in Hemer (Nordrhein-Westfalen): Die Felsenlandschaft, in der sich der Cache versteckt, erinnert an die Kulisse eine Mittelalterfilms. Vor Raubrittern muss man sich hier jedoch nicht in Acht nehmen, jedoch sollte man die Augen offen halten, denn bei schönem Wetter trifft man hier auf viele Muggels, die das malerische Gebiet für Spaziergänge und Wandertouren nutzen. (Code für die Geocaching-App: GCNYJQ)

„Bad Wiessee“ (Bayern): Schatzsuchende in der Nähe des Tegernsees dürfen sich diesen Cache nicht entgehen lassen. Ideal für eine kleine Wanderung im Grünen mit der ganzen Familie, bei der man unterwegs immer wieder kurz Pause macht, um den traumhaften Ausblick zu genießen. (GC1FEQW)

„Büsum – Eider 1“ (Schleswig-Holstein): Wer Geocaching gerne mit einer kleinen Radtour verbinden will, dem empfehlen wir, sich einmal in Büsum auf Schatzsuche zu machen. Auf dem Radweg Eidersperrwerk lassen sich gleich mehrere Caches entdecken. Dabei atmet man frische Nordseeluft ein und kann kilometerweit in die Ferne schauen. (GC7026N)

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