Das ReSource Projekt

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Das ReSource Projekt

Immer mehr Menschen schwören auf Meditationspraktiken, um mehr Entspannung und Gelassenheit in ihren stressigen Berufsalltag zu bringen. Doch die Meditation kann uns auch dabei helfen, unsere sozialen Kompetenzen zu verbessern und unsere Empathiefähigkeit zu stärken. Das unter Leitung der Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Tania Singer am Max Planck Institut Leipzig durchgeführte ReSource Projekt ist die bisher größte Studie, die sich mit den Themen mentales Training und Meditation beschäftigt. Knapp 300 Probanden waren Teil der Studie, die über einen Zeitraum von 11 Monaten durchgeführt wurde.

 

Unterteilt wurde das ReSource-Projekt in drei Module: „Präsenz“, „Affekt“ und „Perspektive“. Im Bereich „Präsenz“ wurden Achtsamkeit und das eigene Körperbewusstsein durch Atemmeditationen und Übungen wie Bodyscan geschult. „Affekt“ umfasste Meditationen wie „Liebevolle Güte“ und hatte zum Ziel, die Fähigkeiten der Teilnehmer, Anteilnahme zu zeigen, zu verbessern. Im Modul „Perspektive“ wurde mit Hilfe der Meditation geübt, sich besser in die Lage seines Gegenübers hineinzuversetzen.
Ergebnis der Studie war, dass wir tatsächlich dazu in der Lage sind, durch unterschiedliche Meditationsübungen bestimmte Ziele zu erreichen. Genau wie im Fitnessstudio, wo z.B. nur der Bizeps oder der Rücken trainiert werden können, lassen sich auch durch die Meditation unterschiedliche Teilbereiche ansprechen und verbessern. Stressreduktion ist demnach nur eines von mehreren Zielen, die mit Hilfe der Meditation angestrebt werden können. Mehr Informationen zum ReSource Projekt findet ihr hier.

 

Fotos: Collision Stages – May 4 via photopin (license) Wuestenigel Meditieren / Meditation via photopin (license)

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