Pestizide töten Vögel

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Pestizide töten Vögel

Immer mehr europäische Vogelarten sind vom Aussterben bedroht. In Frankreich zum Beispiel ist der Vogelbestand in ländlichen Gebieten in den letzten fünfzehn Jahren um ein Drittel zurückgegangen. Die Anzahl einiger Vogelarten wie dem Wiesenpieper hat sich sogar um zwei Drittel dezimiert. Grund dafür ist der starke Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft. Dieser sorgt zwar für „gesündere“ Pflanzen, obwohl einigen Pestiziden auch schon eine schädliche Wirkung für den Menschen nachgewiesen wurde, eliminiert jedoch auch Schädlinge und Insekten, die zu den natürlichen Nährstoffen der Vögel zählen.
Experten sprechen bereits seit Längerem von einer „ökologischen Katastrophe“ und fordern ein Umdenken bei den Landwirten sowie auch bei den Konsumenten, die bei einem umweltgerechteren Anbauweise mit höheren Lebensmittelpreisen zu rechnen hätten.
Viele von uns setzen sich mit Geldspenden und Freiwilligenarbeit für den Tierschutz ein. Dabei gilt es nicht zu vergessen, dass auch weniger „attraktive“ Tierarten wie Käfer und Insekten wichtiger Bestandteile unseres Ökosystems sind und unbedingt geschützt werden müssen. Hier findet ihr einen Beitrag des NDR, der sich mit dem Rückgang der Vogelpopulation in Deutschland auseinandersetzt.

Foto: Corine Bliek Redwing via photopin (license)

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