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Robust und nachhaltig: 3 Wunderpflanzen im Porträt

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Robust und nachhaltig: 3 Wunderpflanzen im Porträt

Die große Anpassungsfähigkeit einiger Pflanzenarten ruft bei uns immer wieder Erstaunen und Begeisterung hervor. Selbst unter widrigsten Bedingungen lassen einige Gewächse sich einfach nicht unterkriegen. In unserem heutigen Blog stellen wir Euch drei regelrechte Wunderpflanzen vor, die zu den Überlebenskünstlern der Natur gehören.

1.) Welwitschia mirabilis – ein lebendes Fossil in der Wüste

Die Welwitschia mirabilis ist die Nationalpflanze Namibias. Sie zählt zu der Gruppe der Samenpflanzen und lässt sich in extrem trockenen Gebieten wie der Namib Wüste antreffen. Mirabilis ist das lateinische Wort für „bewundernswert“ und tatsächlich kann man vor der Ausdauer dieses Gewächses nur den Hut ziehen.

Die Welwitschia-Pflanze besteht aus einer Pfahlwurzel, die in einen Stamm mündet, sowie lediglich zwei Blättern, welche jedoch ein Leben lang wachsen. Bei dem Versuch, eine Welwitschia-Pflanze umzusetzen, stirbt sie schnell, lässt man sie jedoch in Ruhe wachsen, dann kann sie weit über tausend Jahre alt werden. Das älteste Exemplar wird auf 1500 bis 2000 Jahre geschätzt und gehört zu den Touristenattraktionen Namibias. Flüssigkeit nimmt die Pflanze über das Grundwasser sowie durch feine Haarwurzeln auf, die von den nach einiger Zeit meterlangen Blättern geschützt werden. Wenn sich die Lebensbedingungen für die Welwitschia-Pflanze einmal vorübergehend verschlechtern, dann sitzt sie diese einfach aus und wächst während dieser Zeit weniger schnell. Ziemlich clever eigentlich und bei einer solch langen Lebenszeit kann man es ja auch durchaus einmal ein bisschen langsamer angehen lassen.

2.) Lithops – als Steine getarnt

Die Lithops sind ein weiterer Beweis für die große Artenvielfalt, die man in Wüstengebieten entdecken kann. Die Pflanzen findet man vor allem im Süden Afrikas. Mit etwas Fachkenntnis und Geschick kann man sie jedoch auch hier in Europa im heimischen Garten anpflanzen. Wie die Kakteen gehören auch die Lithops zu den Sukkulenten, was auf die sehr saftreiche Konsistenz ihrer von Botanikern als Loben bezeichneten zwei Blätter zurückzuführen ist. Die Loben dienen den Lithops in Dürreperioden als Wasser- und Nahrungsspeicher und wachsen einmal im Jahr aus der Pfahlwurzel der Pflanze nach. Das Besondere an diesem Gewächs ist, dass man es auf den ersten Blick häufig gar nicht als ein solches identifizieren kann. Die Lithops erinnern durch ihr Aussehen an Steine und tragen daher auch den Spitznamen „lebende Steine“. Wissenschaftler*innen vermuten, dass sie ihr ungewöhnlich Äußeres als Schutz vor Fressfeinden entwickelten. Nur während des Herbstes müssen die Lithops vor diesen auf der Hut sein, da blühen sie nämlich in wunderbaren Farben.

Lithops

3.) Bambus – eine Pflanze will hoch hinaus

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, dann wird in letzter Zeit häufig auf den nachwachsenden Rohstoff Bambus verwiesen. Zahnbürsten, Kaffeebecher, selbst Fahrräder werden heutzutage aus diesem Material produziert. Doch woher kommt der Hype um die Bambuspflanze? Grund dafür ist, vor allem die relativ einfache und umweltverträgliche Art und Weise des Anbaus der den Süßgräsern zugehörigen Pflanze. Bei dieser werden weder Düngemittel noch Pestizide gebraucht und auch eine künstliche Bewässerung ist nicht von Nöten. Trotzdem wächst der Bambus im Rekordtempo: Bis zu einem Meter können manche Pflanzen am Tag wachsen und dabei eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Nach der Ernte wachsen sie aus dem bestehendem Wurzelgeflecht einfach nach. Darüber hinaus binden Bambuspflanzen viermal so viel CO2 wie gewöhnliche Bäume.

Seit Neuestem ist die Zwitscherbox übrigens auch mit einer Bambus Front erhältlich.

Bambus

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