Das Waldbaden – Ein Gesundheitstrend aus Japan

ZWITSCHERBOX_zb-ora-whi_Mood_2 (1)

Das Waldbaden – Ein Gesundheitstrend aus Japan

Mit der Zwitscherbox könnt ihr euch den Wald und seine Bewohner nach Hause holen, noch besser ist es aber natürlich, sich selbst in den Wald zu begeben und dessen entspannende und erfrischende Wirkung ganz direkt und ungefiltert zu spüren.

So denken auch die Anhänger des Waldbadens. Das Waldbaden hat weder etwas mit Wasser noch mit Körperhygiene zu tun, wie man vielleicht denken könnte, es handelt sich vielmehr um eine aus Japan stammende Therapieform, die seit den 1980er Jahren unter dem Namen Shinrin Yoku praktiziert wird und heutzutage auch in Europa immer größeren Anklang findet.

Eine Zeit von zwei Stunden für das Eintauchen in den Wald wird von Wissenschaftlern als ideal angesehen. Dabei kann es sich um einen Spaziergang handeln, aber auch das einfache Sitzen auf einem Baumstamm führt dazu, dass unser Körper beginnt, mit der Natur zu kommunizieren. Stresshormone werden dabei abgebaut, und es bildet sich das sogenannte Wohlfühlhormon Serotonin. Außerdem hilft uns die Stille des Waldes dabei, zur Ruhe zu kommen, zu entschleunigen und die Probleme des Alltags zu vergessen. So senkt sich unser Blutdruck und auch unser Immunsystem wird durch das Baden im Wald nachweislich gestärkt.

In mehreren asiatischen Ländern ist das Waldbaden bereits ein etabliertes Feld der allgemeinen Gesundheitsvorsorge und wird beispielsweise bei der Krebsbekämpfung eingesetzt. Nehmt auch ihr wieder Mal ein Bad im Wald. Das Beste daran ist, man braucht kein Rezept, um seine heilende Wirkung in Anspruch nehmen zu können.

Share the Post